Eine Zukunft für das kleine Lebensmittelhandwerk

B90Grüne Grüne Bundestagsfraktion / Stefan Kaminski

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  • In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der Betriebe des Lebensmittelhandwerks um fast 10.000 gesunken. Der Druck auf Bäckereien und Fleischereien lässt nicht nach.
  • Bürokratie und fehlende Nachfolge sind nur zwei der drängendsten Probleme, bei denen die Bundesregierung nicht rechtzeitig gegengesteuert hat. Die Folgen für die regionale Wertschöpfung sind fatal.
  • Wir wollen nachhaltige, regionale Ernährungssysteme. Deshalb müssen wir dafür Sorge tragen, dass das k Lebensmittelhandwerk und das dort verankerte Wissen erhalten bleibt. In unserem Autorenpapier “Gutes Handwerk für frische Lebensmittel aus der Region” erläutern wir unsere Vorschläge dafür.

Wie in der , sind die Konzentrationsprozesse im Lebensmittelhandwerk besorgniserregend. Gab es 2008 noch knapp 37 000 Betriebe, so waren es 2018 nur noch rund 27 000 Betriebe. Das heißt, innerhalb von zehn Jahren ist jeder vierte Betrieb vom Markt verschwunden. Ein Rückgang der Anzahl der Betriebe im kn Lebensmittelhandwerk wird schnell zum Problem für die ganze Region. 

Preis-Dumping und Konkurrenzkampf mit global agierenden Großproduzenten, fehlende Wertschätzung für die Leistungen der handwerklichen Produktion und niedrige Einkommen im Handwerk, bürokratischer Wahnsinn und Nachfolgemangel sind nur einige Aspekte, die diese Entwicklung befeuern.

Regionales Handwerk stärken

Mit ielten, den Betriebsgrößen angemessenen Maßnahmen wollen wir sicherstellen, dass Entlastung, faire Bedingungen und Wertschätzung für Bäckereien, Konditoreien und Fleischereien sichergestellt werden. So können wir handwerkliche Berufe im Lebensmittelbereich wieder attraktiv machen und regionale Ernährungssysteme aufbauen, die Stadt und Land verbinden.

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