Merkelknecht Ruprecht: Notre Dame erinnert mich an ertrinkende Flüchtlinge › Jouwatch

<imgsrc=““ alt=““ title=“Berlin Steigenberger Hotel ZDF 16 Sitzung des Fernsehrates in der XIV Amtsperiode Themen sind“/> Ruprecht Polenz, CDU – Foto: Imago

Ruprecht Polenz , von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und von April bis November 2000 Generalsekretär der CDU, ist seit 2015 offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia. Auch er scheint ganz böse von der Lügeritis befallen zu sein, wie sein Tweet zum Brand der Kathedrale Notre Dame nahelegt.

Merkelknecht Ruprecht twitterte:
Tweet von Ruprecht Polenz, CDU, zur Brandkatastrophe von Notre Dame – Foto: Screenshot
Sehr geehrter Herr Polenz,

Ihr Tweet ist so widerlich, daß ich im Strahl kotzen könnte. Mitnichten erinnert die Katastrophe in Paris daran, daß unsere europäischen Werte untergehen, weil im Mittelmeer „Flüchtlinge“ ertrinken. Unsere europäischen Werte sind weit nördlich des Mittelmeers abgesoffen, als wir zugelassen haben, von Ihresgleichen nach Strich und Faden hinters Licht geführt zu werden, ohne uns entlang unserer europäischen Werte gegen die Herrschaft der Lüge zu wehren. Notre Dame steht für die europäische Suche nach Wahrheit – und nicht für die Suche nach den Lügen von Merkelknecht Ruprecht.

Es waren EU-Bürokraten, die vor weit mehr als einem Jahrzehnt bereits Fluglinien und Fährgesellschaften auferlegt haben, nur solche Personen an Bord zu nehmen, die über die erforderlichen Einreisedokumente für das EU-Land verfügen, in das sie transportiert werden wollen. Fluggesellschaften und Reedereien wurden verpflichtet, bei Zuwiderhandlung die fraglichen Personen auf eigene Kosten ins Land ihrer Herkunft mit zurückzunehmen. Heute wird darauf spekuliert, daß niemand mehr einen Zusammenhang herstellt zwischen eigenartigen Regelungen, die ohne Not vor anderthalb Jahrzehnten getroffen worden sind und dem, was in den vergangenen vier Jahren passiert ist. Aber diesem Kalkül geht nicht jeder auf den Leim.

Jeder „Flüchtling“, der viel Geld an Schleuser abdrücken mußte, hätte sich für wesentlich weniger ein reguläres Flug- oder Fährticket kaufen können, wenn sich die EU-Staaten nicht vor bereits mehr als einem Jahrzehnt darauf geeinigt hätten, hoheitliche Aufgaben auf Flug- und Fährgesellschaften zu übertragen. Das Vorgehen der EU ist die Voraussetzung gewesen, eine „humanitäre Katastrophe“ mit dem Zweck zu inszenieren, geltende Asyl- und Einwanderungsbestimmungen zu umgehen. Hätten „Flüchtlinge“ umstandslos Flug- und Fährtickets kaufen können, hätten EU- Länder mit den entsprechenden Ankunftshäfen bzw. Ankunftsflughäfen die üblichen Regularien für illegale Einreise in jedem einzelnen Fall  anwenden müssen, anstatt sich mit einer von langer Hand vorbereiteten Invasion um den Preis des Todes Ertrinkender die humanitäre Katastrophe zu verschaffen, vermittels derer sie unkontrolliert Massen nach Europa hereinschaufeln konnten.

Das ist aber nur ein Grund dafür, daß „Flüchtlinge“ im Mittelmeer ertrinken. Nicht wenige christliche Flüchtlinge sind im Mittelmeer ertrunken, weil sie von ihren muslimischen „Mitflüchtlingen“ von den Booten herunter zum jämmerlichen Ersaufen ins Wasser geworfen worden sind. In Spanien gab es einen Prozeß deswegen. Die „Mitflüchtlinge“ schafften es dann allerdings bis nach Europa. Und warum eigentlich bis nach Europa? Was ist so besonders „humanitär“ daran, „Rettungsschiffe“ länger als unbedingt nötig mit ein- und denselben „Schiffbrüchigen“ zu belegen, indem man sie vom Ort ihrer „Rettung“ bis nach Europa schippert, wenn man sie auch sehr viel schneller wieder von Bord hätte bekommen und erneut zur „Rettung“  hätte auslaufen können, wenn man den nächstgelegenen Hafen angelaufen hätte?

Hundert Mann, eng gedrängt stehend auf einem Schlauchboot mit einem 40 PS-Außenborder, der drei Tage gebraucht hätte, um die Fuhre bei stiller See über das Mittelmeer zu drücken, ohne den erforderlichen Treibstoff von einer Tonne dabei zu haben und ohne das erforderliche Trinkwasser für „100 Mann x 3 Tage“, sind der Beweis dafür, daß es nie um Überfahrt ging, sondern darum, illegal per „Rettung aus Seenot“ nach Europa zu kommen. Und zwar mit wissender Unterstützung derjenigen, die sich beim Brand von Notre Dame plötzlich an den Untergang der europäischen Werte im Mittelmeer erinnern.

Der Brand von Notre Dame erinnert daran, wann und wo genau unsere europäischen Werte untergegangen sind. Im Mittelmeer war das nicht. Die sind untergegangen, als wir uns fahrlässig im Namen des Fortschritts und der Befreiung von allem und jedem – und für nichts! – erlaubt haben, uns mit der Lügenpest zu infizieren, wie sie in Ihrer Gestalt in jedem westeuropäischen Parlament personifiziert ist. Ihr Tweet ist nichts weiter als zynischer Spott und Hohn zu der Lüge obendrauf, derentwegen Notre Dame womöglich abgebrannt ist.

Die Freudentänze von Muslimen und Linken in den sozialen Netzwerken angesichts dieser abendländischen Katastrophe passen wie die Faust aufs Auge zu Ihrem niederträchtigen Tweet. Der Brand von Notre Dame steht symbolisch für das, was Dominique Venner ebendort vor sechs Jahren auf persönlicher Ebene vorweggenommen hat: Den Suizid Europas unter fachkundiger Anleitung von „Volksvertretern“ wie Ihnen.

Mit nachzüglicher Niedrigachtung

Max Erdinger

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