Ausgerechnet die Grünen kritisieren schlechtes Management bei Energiewende › Jouwatch

<imgsrc=““ alt=““ title=“Windpark, Windkrafträder“/> Foto: Von T.W. van Urk/Shutterstock

Berlin – Für die Grünen scheint die totale Zerstörung der Umwelt durch die mörderischen Windparks nicht schnell genug zu gehen:

Zehn Jahre nach dem Start des ersten Offshore-Windparks vor der deutschen Küste werfen die Grünen den Bundesregierungen der vergangenen Dekade ein schlechtes Management der Energiewende zulasten der Verbraucher vor. „Das desaströse Agieren vor allem der schwarz-gelben Bundesregierung hat die Stromkunden Milliarden gekostet. Offshore-Windparks ohne Netzanschlüsse und Netzanschlüsse ohne Windparks waren das Ergebnis“, sagte Oliver Krischer, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

2012 hatte die Bundesregierung unter Federführung des damaligen Bundesumweltministers und heutigen Wirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) Haftungsrisiken infolge von fehlenden Netzanschlüssen für Offshore-Windparks auf die Verbraucher abgewälzt. Damals habe Altmaier mit seinem Vorgehen eine Debatte über die Kosten der Energiewende ausgelöst und so „gezielt den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ausgebremst“, kritisierte Krischer. Die enormen Kosten und Verzögerungen wären vermeidbar gewesen, „wenn die zuständigen Bundesminister sich von Anfang an um die Energiewende und nicht um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken gekümmert hätten.“

Statt an der Weiterentwicklung der Energiewende zu arbeiten, seien „mehr schlecht als recht Flickenlösungen entwickelt“ worden, um jeweils aktuellen Herausforderungen zu begegnen, so der Grünen-Politiker weiter. Dies sei symptomatisch für den Ausbau der Erneuerbaren Energien unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Inzwischen seien die Startschwierigkeiten der Branche jedoch überwunden.

„Die Offshore-Windenergie hat trotz des holprigen Starts eine planbare Entwicklung genommen“, sagte Krischer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Eine Herausforderung sei jedoch weiterhin der Ausbau des Stromnetzes. „Der geplante Netzausbau ist nicht zuletzt wegen Sonderwünschen von Herrn Seehofer noch weiter verzögert worden. Er muss nun endlich verlässlich vorangetrieben werden“, forderte der Grünen-Politiker. Der erste Windpark in der Nordsee, „Alpha Ventus“, hatte im April 2009 den Betrieb aufgenommen. Am Dienstag eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem Windpark „Arkona“ den bislang leistungsstärksten Offshore-Windpark in der Ostsee.

Vögel, Fische, Insekten, all die anderen Mitgeschöpfe werden dieser „tödlichen“ Energiewende geopfert, damit die reiche Klientel der Grünen im Prenzlauer Berg tief durchatmen können. (Quelle: dts)

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