Neue Brexit-Partei – Prognose: Gute Chancen bei EU-Wahl!

Sicher ist sicher. Der Brexit wird – unter dem Gejohle der Mainstreammedien – regelmäßig verschoben. Man könnte befürchten: Bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und damit vorbei am Willen der Bevölkerung, die den Bruch mit Brüssel mehrheitlich gewählt hatte.

Für diesen Fall wurde am 20. Januar 2019 vorsichtshalber eine Brexit-Partei gegründet. Ihr aktueller Vorsitzender ist niemand anderes als Englands Bad Boy, der Ex-UKIP-Chef Nigel Farage. Und entgegen der Mainstream-Propganda sind viele Briten weiterhin in Brexit-Stimmung. Denn sollte das Vereinigte Königreich am 23. Mai sich noch an den EU-Wahlen beteiligen, dann würden 15 Prozent die neue Farage-Partei wählen! Nicht schlecht für eine knapp drei Monate alte Partei. Zum Vergleich: Die altgediehnten Tories von Theresa May würden lediglich 16 Prozent erreichen. Nur ein Prozent mehr. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage von YouGov.

Am vergangenen Samstag präsentierte Farage seine neue Partei in Coventry. Sie solle eine gemäßigte Alternative zur radikal gewordenen UKIP darstellen und richte sich an frustierte Tory- oder Labour-Wähler. Eine bürgerliche Querfront, für die Farage bereits die Ex-Tory-Politikerin Annunziata Rees-Mogg als Kandidatin gewinnen konnte. Ihr Bruder, der bekannte May-Kritiker Jacob Rees-Mogg, begrüßte ihren Parteiwechsel.

*** Osterüberraschung: Wer bis heute, 16.4., irgendeinen der über 400 Artikel im COMPACT-Shop bestellt, erhält unsere Spezialausgabe „Politische Morde“ (Barschel, Haider, Möllemann, Hess u.v.m.) gratis und automatisch obendrauf.***

Als Ziel seiner neuen Partei verkündete Farage: „Ich habe nicht 25 Jahre meines Lebens dafür gekämpft, dass wir wieder ein unabhängiges, normales, selbstbestimmtes Land werden, das seine eigenen Gesetze macht, seine eigenen Richter benennt und seine eigenen Grenzen kontrolliert, nur damit ich mich jetzt tot stelle und zulasse, dass Karrierebürokraten das Ergebnis unserer Wahl verraten, ohne mich zu wehren. Und diese Gegenwehr beginnt heute hier in Coventry.“

Die UKIP liegt laut YouGOv bei 14 Prozent. Würde sie und die Brexit-Partei sich im Falle der EU-Wahl zur Zusammenarbeit entschließen, ergäbe das 30 Prozent. Ausreichend, um Leben in die Brüssel Muffbude zu bringen.