Abkommen in Milliardenhöhe: Bischkek und Berlin knüpfen Kooperationskontakte

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kirgisiens Präsident Sooronbai Scheenbekow in Berlin

© REUTERS / Fabrizio Bensch
Der kirgisische Präsident Sooronbai Scheenbekow hat am Dienstag bei seinem offiziellen Deutschland-Besuch mitgeteilt, dass der Gesamtwert der geschlossenen Abkommen zwischen den Regierungen sowie zwischen Behörden und Unternehmern beider Länder mehr als eine Milliarde Euro betrage.
Scheenbekow hat am Montag in München an einem kirgisisch-deutschen Business-Forum teilgenommen, bei dem eine Reihe von bilateralen Abkommen geschlossen wurde.

„Es wurden mehr als zehn Dokumente zwischen den Regierungen und Behörden beider Länder sowie eine Reihe von Verträgen und Memoranden zwischen unseren Unternehmern unterzeichnet. Deren Gesamtwert beläuft sich auf mehr als eine Milliarde Euro“, wird Scheenbekow von seinem Pressedienst zitiert.

Ihm zufolge sind bei dem Business-Forum „Kontakte geknüpft worden, die auf die Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen“ zwischen Kirgistan und Deutschland abzielen.

Der kirgisische Staatschef betonte, dass „der Handels- und Wirtschaftsbereich, Wasserenergetik, Industrie, die Entwicklung der grünen Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus“ perspektivische Richtungen der Zusammenarbeit zwischen Kirgistan und Deutschland seien.

„Für Kirgistan ist es aktuell, deutsche Investitionen zu mobilisieren, günstige Bedingungen für mittelständische Unternehmen zu schaffen sowie im Landwirtschaftsbereich zusammenzuarbeiten. Wir möchten unsere Zufriedenheit mit dem Entwicklungsstand der kirgisisch-deutschen Beziehungen äußern. Wir erachten es als wichtig, das heutige Tempo der Zusammenarbeit mit Schwerpunkt auf den Ausbau der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit der Bundesrepublik fortzusetzen“, so Scheenbekow.

Der kirgisische Präsident war am Dienstagmorgen von München nach Berlin geflogen. Sein Aufenthaltsprogramm in der deutschen Hauptstadt sieht Treffen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundestagspräsident Norbert Lammert vor.