USA: Denkfabrik und Beamte diskutieren über eine Militärintervention in Venezuela (Video)

Flaggen der USA und Venezuelas bei einer Kundgebung der Opposition am 13. April 2019 in Maracaibo in Venezuela. Die Vereinigten Staaten unterstützen den selbst ernannten Präsidenten Juan Guaidó.

Der US-Thinktank „Zentrum für strategische und internationale Studien“ (Center for Strategic and International Studies – CSIS) veranstaltete ein inoffizielles Treffen, bei dem etwa 40 Beteiligte über eine US-Militärintervention in Venezuela diskutierten.

Am Meeting der US-Denkfabrik sollen unter anderem auch derzeitige und ehemalige US-Beamte, auch aus dem Außenministerium, teilgenommen haben. Außerdem sollen auch Vertreter der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit USAID anwesend gewesen sein.

Der Journalist Max Blumenthal hat zwei Teilnehmer des Meetings befragt. Beide wollten keine Details zum Treffen weitergeben. Die USA sind mit dem Verlauf des Putsches in Venezuela offenbar sehr unzufrieden. Der selbst ernannte Präsident Juan Guaidó ist nicht in der Lage, die Macht in dem südamerikanischen Land an sich zu reißen. Eine „humanitäre“ Intervention könnte das ändern.