Die Heilige Greta trifft den Papst – Wann trifft sie Gott? › Jouwatch

<imgsrc=““ alt=“Zwei Schein-Heilige (Bild: shutterstock.com/Von Liv Oeian/Von neneo)“ title=“Zwei Schein-Heilige (Bild: shutterstock.com/Von Liv Oeian/Von neneo)“/> Zwei Schein-Heilige (Bild: shutterstock.com/Von Liv Oeian/Von neneo)

Rom – Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, oder es kommt so, wie es kommen muss.  Die 16jährige schwedische Schülerin und Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg wird am Mittwoch Papst Franziskus treffen. Das Gespräch dürfte am Ende der Generalaudienz im Vatikan stattfinden, berichteten italienische Medien sowie die österreichische Medienplattform oe24. Nach dem Besuch der Klimaheiligen beim Papst bleibt eigentlich nur noch Gott selbst als Audienz übrig, denn der Papst gilt nach katholischer Glaubenslehre als „Stellvertreter Christi“. Darüber gibt es nichts mehr. Da wird die Luft dünn, und das wirkt sich bekanntlich auch aufs Klima aus…  

„Die 16-jährige Aktivistin, die nur per Bahn reist und Flüge meidet, soll am Dienstag nach einem Besuch beim EU-Parlament in Rom eintreffen“, schreibt oe24 weiter.  Nach der Audienz beim Papst trifft sie am Gründonnerstag Senatspräsidentin Maria Elisabetta Alberti Casellati.

Ihren großen Auftritt jedoch in der ewigen Stadt hat Klima-Greta am Karfreitag, der im Gegensatz zu protestantischen Ländern in Italien kein Feiertag, sondern ein „Trauertag“ ist. Thunbergs Auftritt am Kreuzigungstag Christi in der Stadt des gottgleichen Stellvertreters ist also an Symbolik eigentlich nicht mehr zu überbieten. An diesem symbolschwangeren Karfreitag wird die Schwedin mit den italienischen Umweltaktivisten von „Fridays for Future Roma“ an einer Protestinitiative für Klimaschutz in Rom teilnehmen. Mehr geht nicht. Doch. Sie könnte noch ein Kreuz tragen. Natürlich eins aus nachhaltig angebautem zertifiziertem Holze. Ach ja, vielleicht könnte sie noch mit einem Esel in Rom einreiten. Das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe. Starker Symbolwert bei gleichzeitiger klimaschonender Fortbewegungsweise. Der Esel dürfte nur keine Zwiebeln vorher essen, sonst würden die Emissionen in der ewigen Stadt wieder erschreckend stark ansteigen und alles wäre für die Katz. Eins ist jetzt schon sicher. Hier entsteht eine neue synkretistische Religion im Zeitalter der hedonistischen postdemokratischen Spätmoderne mit einer Wanderpredigerin Spitze, die jetzt schon bekannter und berühmter ist als Jean Arc und die Heilige Elisabeth von Marburg, die kaum noch einer kennt.

Vielleicht bleibt sie gar bis Ostern. Wer weiß, was dann noch alles passiert. (KL)

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