Evangelische Kirche will „rechte Mitglieder“ von Ämtern ausschließen › Jouwatch

<imgsrc=”” alt=”” title=”Kirche”/> Symbolfoto: Von palidachan/Shutterstock

Berlin – Die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg hat verkündet, dass künftige Vorstandswahlen eine Prüfung der politischen Gesinnung beinhalten sollen. In Zukunft sollen Mitglieder, die sich zur Wahl aufstellen lassen, auf mögliche Nähe zu rechten Organisationen untersucht werden.

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Wie die Junge Freiheit berichtet, hat die Kirchenleitung der EKD in Berlin-Brandenburg beschlossen, dass Kirchenmitglieder mit „menschenfeindlichem Verhalten“ von der Wahl zu den Kirchenämtern wie Gemeindekirchenrat und Ältestenamt ausgeschlossen sind. Dies betrifft auch Mitglieder, die eine Nähe zur Identitären Bewegung, der NPD, dem Dritten Weg und zum Teil auch der AfD haben bzw. dort als Mitglieder aktiv sind.

Dabei soll unerheblich sein, ob man tatsächliches Mitglied bei einer solchen Organisation ist. Die bloße „Nähe“ zu diesen Gruppierungen genüge bereits. Wer spendet oder diesen Organisationen Hilfe leistet, könne insofern nicht mehr aufgestellt werden. Automatisch von der Wahl ausgeschlossen werden beispielsweise Mitglieder der AfD nicht. Jedoch wird der Partei von der EKD in Berlin-Brandenburg attestiert, dass sie zum Teil als menschenfeindlich einzuordnen sei.

Alle etwaigen Punkte, die an der korrekten Gesinnung der Kandidaten zweifeln lassen könnten, solle man „gut dokumentieren“, heißt es in der Handreichung. (CK)

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