Bildungsausgaben fehlt es an Dynamik

B90Grüne Grüne Bundestagsfraktion / Stefan Kaminski

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Rund 128 Milliarden Euro haben Bund, Länder und Kommunen 2016 in die Bildung investiert, 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Hälfte aller Ausgaben entfiel auf die Schulen. 23,2 Prozent flossen dem Bildungsfinanz zufolge in die Hochschulen, 19,2 Prozent in Kindertageseinrichtungen und 7,7 Prozent gingen in die Bildungsförderung, das sonstige Bildungswesen wie Volkshochschulen sowie die Jugendarbeit.

Mehr in Bildungsgerechtigkeit und Chancen für alle

Auch wenn es erfreulich es ist, dass Bund, Länder und Kommunen mehr in die Bildung investieren, ist es ein alarmierendes Zeichen, dass der Anteil der Ausgaben gemessen an der skraft s sinkt. Das nationale Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung zu investieren, wird seit Jahren verfehlt. Darum müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam zügig eine neue Dynamik für höhere Bildungsausgaben entwickeln, um Wohlstand und Zukunftsfähigkeit s zu sichern.

Die zentrale Herausforderung ist, mehr in Bildungsgerechtigkeit und Chancen für alle zu investieren. Dieser gemeinsamen Erkenntnis muss aber das folgen. Die Realität ist leider, dass die Ausgaben für die Förderung von Chancengleichheit zum Beispiel durch das BAföG oder die Aufstiegsfortbildung stagnieren oder sie sogar sinken, wenn man sich die Ausgaben des Bundes für die Bildungsförderung von Arbeitslosen ansieht. de der Bund, der nicht einmal sieben Prozent der Bildungsausgaben schultert, muss dringend eine Schippe bei den Bildungsausgaben drauflegen.

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